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Ich freue mich sehr euch heute eine kleine Geschichte
zu erzählen während unserer gemeinsamen
Reise durch den .....
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Die liebe Nicole hat uns dazu eingeladen und ich darf
am Tag 8 Gast sein.
Nehmt euch gerne einen Tee, eine Schokolade oder einen
Kaffee und setzt euch ein wenig zu mir.
Ich nehme euch mit in das Erzgebirge.
Woher stammt der Name Erzgebirge ?
Das Erzgebirge heißt so, weil hier im Mittelalter Erze aus
den Bergen gegraben wurden.
Erz ist ein Gestein, das Metall enthält, im Erzgebirge
war das vor allem Silber aber auch Nickel und Zinn.
Das Erzgebirge ist für viele Sehenswürdigkeiten bekannt
und gehört zum Bundesland Sachsen.
Über eine alte Handwerkskunst sowie einem gemütlichen
Hutzenabend darüber möchte ich euch heute erzählen.
Vor einigen Jahren im Urlaub, durfte ich an einem Abend
den " HUTZENABEND " im Erzgebirge erleben.
Der Hutzenabend ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil
der Advents und Weihnachtszeit im Erzgebirge.
Kerzenlicht, Plätzchen gehören zum Advent und ich finde
genauso unverzichtbar ist der Weihnachtsstollen.
Der erzgebirgisch - vogtländische Begriff " Hutzen " bedeutet dabei soviel wie
" zu den Nachbarn auf Besuch gehen "
oder zusammenrücken.
Schwibbogen / Lichterbogen haben ihren Ursprung im Erzgebirge.
Anfangs war es kein Symbol der Weihnachtszeit,
sondern es stellte damals die Situation der damaligen Zeit dar.
Die Menschen stellten die Schwibbogen / Lichterbogen
in die Fenster , damit die Bergleute auch im Dunkel
den Weg nach Hause fanden.
Schwibbogen und Lichterbogen aus dem
sächsischen Erzgebirge
werden in der Region noch heute
in liebevoller aufwändiger Handarbeit hergestellt.
Die Anfertigung dieser traditionellen Schmuckstücke
aus Holz sind in vielen Fenstern auch bei uns
im Schwarzwald zu sehen.
Hutzenabende als gemütliches Beisammensein
Auch wenn die Winter kalt und dunkel sowie einsam waren,
traf man sich.
Klöppeln ist auch im Erzgebirge eine alte Handwerkskunst
Um der Einsamkeit vorzubeugen treffen sich die Klöpplerinnen
zu gemeinsamen Abenden in den Stuben.
Man erzählte sich Geschichten, es wurde gesungen und
die Männer schnitzten, rauchten oder musizierten.
Die Tradition der Hutzenabende gibt es heute noch,
allerdings in anderer Form.
Mann trifft sich in der Winterzeit nach alter Tradition und
verbringt gemeinsame Zeit.
Eine Reihe von Gasthöfen laden zu geselligen Abenden
mit Musik und Unterhaltung ein.
In diesem Jahr ist alles anders , aber die Erinnerung bleibt.
Morgen geht die Reise weiter bei Tilla, ich bin gespannt
was sie uns erzählen wird.
Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit



















