Die liebe Nicole hat uns eingeladen durch den Advent zu reisen,
und ich darf am Tag 12 Gast sein.
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Nehmt euch gerne einen Tee, eine Schokolade oder einen
Kaffee und setzt euch ein wenig zu mir.
Ich möchte euch etwas über Christbaumschmuck, Weihnachtsdekoration aus
Lauscha / Thüringen erzählen.
Kommt mal mit.
Im letzten Jahr habe ich euch Kugeln gezeigt, die ich mit meinen
Enkeln gebastelt habe.
Das war die moderne Art aus Reißzwecken und einer Styropor- Kugel Christbaumschmuck herzustellen.
Bei meinem Letzten Besuch in Ingolstadt in einem
Einkaufcenter, entdeckte ich diese prächtigen Kugeln die in der ganzen Straße geschmückt waren.
In diesem Jahr sind natürliche Farben wie Braun, Grün und Beege
in Kombination mit Weiß und Grautönen in Mode.
Ein besonderes Highlight sind knallige Farben im Stil der 60 er,
aber auch zarte Pastellfarben.
Eine Entdeckung hat mich in einem Geschäft verwundert, schaut mal.
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Schmunzeln musste ich schon, an den Christbaum würde ich mir eine Toilette eher nicht hängen.
Mein Opa hatte den größten Christbaum gekauft und wir durften
erst am späten Nachmittag den geschmückten
Baum bewundern.
Die Neugier war immer sehr groß, vor allem hatte Oma die wunderschönsten Süßen Sachen angebracht.
Mit offenem Mund gingen wir in die Stube und betrachteten den leuchtenden Christbaum.
Die Großeltern spielten mit ihren Instrumenten das Lied ..
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum...
Später klopfte es an der Tür und ein riesiger großer
Weihnachtsmann stand im Raum.
HO HO HO....
Wir waren sechs Geschwister und der Weihnachtsmann
hatte ganz schön viel zutun.
Damals gab es kleine Geschenke worüber wir uns freuten,
denn Handys gab es noch keine.
Und was soll ich euch sagen, ich hatte doch tatsächlich
etwas entdeckt !
Der Weihnachtsmann hatte einen Ring an der rechten Hand und als er gegangen war, fragte ich meine Oma.
Oma der Weihnachtsmann hat den selben Ring wie Herr Neumann
der unser Nachbar ist.
Die Oma schaute mich lächelnd an und sagte...dass muss wohl
ein Zufall sein.
Diese schönen Kugeln habe ich mir vor Jahren in Heidelberg gekauft, ich finde sie immer noch schön, denn sie sind
Lauscha ist eine Stadt in Thüringen im Landkreis Sonneberg und ist bekannt geworden durch das Glasbläserhandwerk.
Ein Museum für Glaskunst eröffnete 1903 dass die Geschichte über die Kunst in der Region um Thüringen darstellt.
WIE AUS ÄPFELN GLASKUGEN WURDEN
Ganz vorsichtig muss man mit den bunten Glaskugeln sein,
die in der Weihnachtszeit an Christbäumen oder
Kränze gehängt werden. Denn oft besteht der glänzende oder
glitzernde Schmuck aus dünnem Glas.
Ursprünglich stammt der Schmuck aus Lauscha, das liegt
im Bundesland Thüringen.
Vor 175 Jahren haben die Menschen ihre Christbäume mit
Äpfeln und Nüssen geschmückt.
Ein armer Glasbläser hatte aber nicht genug Früchte und stellte
daher Ersatz aus Glas her, den er anschließend
noch farbig bemalte. Mit der Zeit wurden die Glaskugeln
viel beliebter als Äpfel und Nüsse.
So hat sich der Brauch bis heute gehalten.
Allerdings hängen die Menschen schon lange nicht mehr
nur Kugeln an den Baum.
Morgen geht die Reise weiter bei Gabi .
Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Adventszeit, genießt
die Tage , aber vor allem die Zeit mit der Familie.
Vielen Dank liebe Nicole dass ich in diesem Jahr wieder mitreisen durfte.
Ich wünsche euch einen guten Start in die
neue Adventswoche.
Wegen Verlinkung/ Ortsnennung ist der Post zu kennzeichnen.